Induktive Energieübertragung - Industrielle Anwendungen

Nachfolgend einige schematische Darstellungen von Anordnungen beim Einsatz induktiver Energieübertragung mit Anwendungsfotos. Gundsätzlich ist LJU in der Lage, alle erforderlichen Komponenten von der Einspeisung bis zur Fahrantriebssteuerung zu planen und zu liefern.
Durch die standardisierten Ausgangsspannungen der Pickups (48V, 56V oder 560V DC) ist es jedoch auch möglich, Geräte unterschiedlicher Hersteller zu kombinieren oder Lade-Elektroniken zu versorgen - sprechen Sie uns an!
Ladesystem für mobile Transporteinheiten     

Das System liefert elektrische Energie nach dem Induktionsprinzip, ähnlich dem der Primär-/Sekundär Übertragung eines Transformators. Bei einem Transformator befinden sich Primär- und Sekundärwicklung auf einem gemeinsamen, geschlossenen ferromagnetischen Kern. Dieses bewirkt einen hohen Kopplungsgrad, lässt jedoch keine Relativbewegung der beiden Wicklungen untereinander zu. Bei der Energieübertragung des eingesetzten Induktiv- Systems wird die Primärwicklung zu einer langen Leiterschleife, dem Leistungsloop „gestreckt“. Dieser ist im Boden verlegt. Die Sekundärwicklung wird durch den offenen ferromagnetischen Kern im Pickup aufgenommen und dicht über dem Leistungsloop montiert. Auf diese Weise wird eine Relativbewegung beider Wicklungen zueinander ermöglicht. Der Leistungs-Pickup mit seiner Spulenanordnung (offener Trafo) und einer internen nachgeschalteten Regeleinrichtung entnimmt dem Magnetfeld des Leistungsloops die benötigte Leistung und stellt so die erforderliche Gleichspannung dem Frequenzumrichter in der angeschlossenen Fahrwagensteuerung zur Verfügung. Alternativ zur Linienübertragung im Fahrweg ist auch das stationäre Laden in Parkpositionen oder an technologisch bedingten Haltepunkten über Ladematten möglich, siehe nächstes Feld.

Ladematten und Laderegler     

Die Ladematte ist für die Versorgung eines 800 W - Boden- bzw. Flachpickups ausgelegt und erzeugt eine Magnetfeldstärke die einem 100 A Bodenloopsystem entspricht. Pro Versorgungsmodul können 4 Ladematten angeschlossen werden. Alternativ können als Primärspule auch Linienleiter eingesetzt werden.

      

DC/DC Wandler – Ladeelektronik
Die elektronisch geregelte Lademanagement-Platine dient der Kontrolle der Stromversorgung für mobile Transporteinheiten bzw. des Ladevorgangs von Akkus durch den zugehörigen Leistungs-Pickup. Die Platine verfügt über ein 24 V-Schaltregler, der die externe gesamte Elektronik mit bis zu 8 A versorgt. Der Eingangsspannungsbereich liegt zwischen 40 und 60 V. Da die Eingangsspannung deutlich variabel sein kann, ist die Platine auch mit einem lineareren Regler mit 48 V Ausgangspannung ausgestattet, der in Dauerbetrieb bis zu 5 A liefern kann. Zur Aufnahme der Rückspeiseenergie bei Bremsvorgängen ist der Spannungsregler mit einem Chopper ausgerüstet. Ein separater 5 V-Ausgang für die Elektronik der Laderegelung ist unabhängig vom Einschaltzustand des 24 V-Ausgangs verfügbar.

Elektrohängebahn-Anwendung

 

EHB Induktiv   Elektrohängebahn mit Induktiver Energieübertragung

Skillet-Anwendung

 

Skillet   Skillet mit Induktiver Energieversorgung

Bodentransportplattform-Anwendung

 

Boden   Selbstfahrende Plattform mit Induktiver Energieübertragung

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